<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sina Doughan &#187; Tunesien</title>
	<atom:link href="http://www.sina-doughan.de/?feed=rss2&#038;tag=tunesien" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sina-doughan.de</link>
	<description>GRÜNE JUGEND Bundessprecherin, Platz 15 zur Bundestagswahl Bayern, Direktkandidatin Ansbach</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Sep 2013 19:33:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.6.1</generator>
		<item>
		<title>Von Frau zu Frau</title>
		<link>http://www.sina-doughan.de/?p=210</link>
		<comments>http://www.sina-doughan.de/?p=210#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 21:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sina-doughan.de/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[Es ist soweit, endlich ist die Dokumentation vom ersten Teil des Austauschs in eine ansprechende Form gegossen. Ihr könnt euch die Doku jetzt herunterladen: DOKUMENTATION Von Frau zu Frau Tunesisch-Deutscher Austausch junger Frauen Tunisian-German Women Youth Exchange Teil 1: November &#8230; <a href="http://www.sina-doughan.de/?p=210">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit, endlich ist die Dokumentation vom ersten Teil des Aus<a href="http://www.gruene-jugend.de/sites/default/files/Reader_fertig_klein.pdf"><img class="size-full wp-image-211 alignright" alt="Tunesien_Frauenaustausch_Doku" src="http://www.sina-doughan.de/wp-content/uploads/2013/03/Tunesien_Frauenaustausch_Doku.jpg" width="245" height="348" /></a>tauschs in eine ansprechende Form gegossen. Ihr könnt euch die Doku jetzt herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.gruene-jugend.de/sites/default/files/Reader_fertig_klein.pdf"><strong>DOKUMENTATION<br />
Von Frau zu Frau</strong></a><br />
<a href="http://www.gruene-jugend.de/sites/default/files/Reader_fertig_klein.pdf">Tunesisch-Deutscher Austausch junger Frauen</a><br />
<a href="http://www.gruene-jugend.de/sites/default/files/Reader_fertig_klein.pdf">Tunisian-German Women Youth Exchange</a><br />
<a href="http://www.gruene-jugend.de/sites/default/files/Reader_fertig_klein.pdf">Teil 1: November 2012 in Tunesien</a></p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="71.21066878890991"><strong>Berichte</strong></div>
<ul>
<li>Programm 18.-28. November 2012</li>
<li>Tag 1:  Besuch beim Tunisian Forum for Youth Empowerment</li>
<li>Tag 2: Workshop zu Frauen in Tunesien</li>
<li>Tag 3: Treffen mit verschiedenen Organisationen</li>
<li>Tag 4: Besuch im Parlament: Die Revolution alleine reicht nicht</li>
<li>Tag 5: World Café und Besuch der Heinrich-Böll-Stiftung Tunesien</li>
<li>Tage 6-9: Interkulturelles Lernen</li>
</ul>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_4" data-canvas-width="220.5013399047851"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="358.20801067543033"><strong>Gedanken zu den Themen des Austauschs</strong></div>
<ul>
<li>Tunesien im Wandel</li>
<li>The day before Tunisia kicked the dictator out</li>
<li>Eine gespaltene Gesellschaft auf dem Weg zu einer Verfassung</li>
<li>Feminismus auf tunesisch?</li>
<li>Pressefreiheit in Tunesien</li>
<li>Women of Tunisia</li>
<li>Links zum Weiterlesen</li>
</ul>
<p>Ich habe dafür u.a. zusammen mit Claudia Roth ein Grußwort beigetragen:<span id="more-210"></span></p>
<blockquote><p>Zwei Jahre nach dem Beginn der Revolution in Tunesien und Ägypten blicken wir weiter mit Hoffnung, Sorge, aber auch Zuversicht auf die Länder des Arabischen Frühlings: Viele tausende Tunesier_innen und Ägypter_innen haben mit ihren Protesten Geschichte geschrieben und einen großen Stein in der arabischen Welt ins Rollen gebracht. Aber eine Revolution ist immer ein Neuanfang, den es zu gestalten gilt.</p>
<p>Dafür braucht es danach viel Geduld, Durchhaltevermögen und eine starke Zivilgesellschaft, die ihre Ideale verteidigt und in breiten Bündnissen eine neue Gesellschaft aufbaut. Tunesien war Vorbild für andere arabische Länder, die durch den Weckruf aus Tunis ihre eigene Revolution gestartet haben oder noch mittendrin sind. Die Ideen für eine gerechte Neuordnung der Gesellschaft und der Wunsch nach individueller Freiheit, die diese Revolutionen angestoßen haben, müssen jetzt in einem gemeinsamen Prozess von allen Menschen in Tunesien fortgeführt werden. Alle Menschen bedeutet, dass Frauen gleichberechtigt an den Verhandlungen teilnehmen und die Gleichberechtigung der Geschlechter verbindlich in Gesetzen und der Verfassung festgeschrieben wird. Wir blicken gespannt auf die Debatten und weiteren Entwicklungen, insbesondere beim Entwurf der neuen Verfassung. Wir müssen jetzt gemeinsam darauf achten, dass aus dem arabischen Frühling kein Winter für die Frauenrechte wird.<br />
Deshalb sind wir mit dabei, wenn es um die Stärkung von Demokratie, Menschenrechten und auch speziell Frauenrechten in Tunesien geht und wollen die Menschen, die für diese Ziele und Werte streiten, vor Ort unterstützen. Im Austausch mit verschiedenen Gruppen der Zivilgesellschaft, aber auch mit politischen und parteipolitischen Initiativen und Organisationen wollen wir Frauenrechte stärken und ein Zeichen setzen für eine lebendige, gemeinsame und demokratische Gesellschaft. Wir wollen lernen, was es heißt, in Tunesien zu leben, was es heißt, dort für die eigenen Ideen und Ideale zu kämpfen, oder welchen Stellenwert verschiedene Institutionen in den Debatten haben. Wir wollen nicht über die Menschen und die Revolution in Tunesien diskutieren, ohne uns selbst ein Bild von der Situation zu machen.<br />
Wir wollen den Austausch mit tunesischen Frauen verstärken und ein Netzwerk aufbauen, das Initiativen aus verschiedenen Ländern zusammenbringt, um für Frauenrechte überall auf der Welt zu kämpfen.<br />
Berlin 8. Februar 2013,<br />
Sina Doughan und Claudia Roth</p></blockquote>
<p>Im April kommen dann die Tuniesierinnen nach Deutschland. Wir sind schon eifrig am vorbereiten und planen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sina-doughan.de/?feed=rss2&#038;p=210</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Feministische Tunesien-Austausch</title>
		<link>http://www.sina-doughan.de/?p=162</link>
		<comments>http://www.sina-doughan.de/?p=162#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 22:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sina-doughan.de/?p=162</guid>
		<description><![CDATA[Schon länger hatte ich die Idee einen feministischen Austausch mit den südlichen Mittelmeerländern durchzuführen. Nachdem ich während der Delegationsreise der GRÜNEN mit Claudia Roth in Tunesien und Libyen mit tunesischen Aktivistinnen in Kontakt gekommen bin, haben die Pläne für einen &#8230; <a href="http://www.sina-doughan.de/?p=162">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon länger hatte ich die Idee einen feministischen Austausch mit den südlichen Mittelmeerländern durchzuführen. Nachdem ich während der <a href="http://www.sina-doughan.de/?p=66">Delegationsreise der GRÜNEN mit Claudia Roth in Tunesien und Libyen</a> mit tunesischen Aktivistinnen in Kontakt gekommen bin, haben die Pläne für einen Austausch mit Tunesien immer mehr Form angenommen.</p>
<p>Und dann ging alles ganz schnell: Das Auswärtige Amt hat Gelder für den Austausch bewilligt! Es folgten die Bewerbungen und nun, 2 Wochen später sind wir mitten in Tunis. Wir, das sind Anne und ich als Organisatorinnen des Austausches, Franza, Sabine, Juliane, Lisa und Timeela. Wir verbrachten Ende November 10 Tage mit Frauen aus ganz Tunesien, die sich in verschiedenen Organisationen engagieren. Gemeinsam wollten wir uns mit der Revolution in Tunesien und den Menschen – und insbesondere Frauenrechte nach der Revolution beschäftigen und über Feminismus und Frauenpolitik austauschen.</p>
<p>In ein paar Blog-Artikeln wurden unterschiedliche Aspekte des Austauschs aufgeschrieben:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4655">Der feministische Tunesien-Austausch hat begonnen! (von Lisa und Timeela)&nbsp;
<p></a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4690">The day before Tunisia kicked the dictator out (by Sana Ouertani)&nbsp;
<p></a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4702">Die Revolution allein reicht nicht (von Franza)&nbsp;
<p></a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4708">Women of Tunisian and the curse of stereotypes (by Nesrin Mansouri)&nbsp;
<p></a></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="Permanent-Link zu Feminismus auf Tunesisch?" href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4740" rel="bookmark">Feminismus auf Tunesisch? (von Sabine und Franza)</a></li>
</ul>
<p>Im Frühjahr 2013 wird dann der Rückaustausch stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sina-doughan.de/?feed=rss2&#038;p=162</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Familien jetzt in Deutschland</title>
		<link>http://www.sina-doughan.de/?p=62</link>
		<comments>http://www.sina-doughan.de/?p=62#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 11:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Resettlement]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sina-doughan.de/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[Am Montag, den 3. September 2012 sind 195 Menschen aus dem Flüchtlings-Camp Shousha im Rahmen des Resettlement-Programmes nach Deutschland gekommen. Wir haben sie jetzt wieder besucht. Am Montag, den 3. September 2012 sind 195 Menschen aus dem Flüchtlings-Camp Shousha im &#8230; <a href="http://www.sina-doughan.de/?p=62">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Am Montag, den 3. September 2012 sind 195 Menschen aus dem Flüchtlings-Camp Shousha im Rahmen des Resettlement-Programmes nach Deutschland gekommen. Wir haben sie jetzt wieder besucht.</h4>
<p>Am Montag, den 3. September 2012 sind 195 Menschen aus dem Flüchtlings-Camp Shousha im Rahmen des Resettlement-Programmes nach Deutschland gekommen. Wir haben sie jetzt wieder besucht. 7 Menschen kommen im Programm aus Shousha noch nach.<span id="more-62"></span></p>
<p>Resettlement ist neben freiwilliger Rückkehr, Asyl und Integration eine von drei dauerhaften Lösungen um Flüchtlinge zu unterstützen, sich ein neues Leben in Frieden und Würde aufzubauen. Der Begriff bezeichnet die dauerhafte Neuansiedlung besonders verletzlicher Flüchtlinge in einem zur Aufnahme bereiten Drittstaat, der ihnen vollen Flüchtlingsschutz gewährt und ihnen die Möglichkeit bietet, sich im Land zu integrieren.</p>
<p>Deutschland beteiligt sich in diesem Jahr das erste Mal an einem solchen Programm und wird in den nächsten drei Jahren insgesamt 900 Flüchtlinge aufnehmen, in jedem Jahr 300. in Diesem Jahr hat der UNHCR Deutschland aus dem Flüchtlingscamp Shousha 288 Menschen zur Aufnahme empfohlen, 202 Menschen wurden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ausgesucht und genehmigt.</p>
<p>Anfang Juli besuchten wir auf einer Delegationsreise das Camp an der tunesisch-libyschen Grenze und bekamen die Möglichkeit 2 Familien intensiver kennenzulernen. <a title="Donnerstag, 07.06.2012: Djerba" href="http://www.sina-doughan.de/?p=69">Hier der Bericht von der Reise.</a></p>
<p>Jetzt sind diese Familien endlich, nach knapp einem Jahr in Zelten Mitten in der Wüste, in Deutschland angekommen und befinden sich gerade, bis Mitte September, in Friedland in einem Erstaufnahmelager bevor sie dann in verschiedene Städte nach dem Königsteiner-Schlüssel aufgeteilt werden sollen. Wir haben jetzt die Familien noch einmal besucht um uns einen Eindruck zu machen, was gerade mit Ihnen passiert, wie es ihnen geht und was demnächst auf sie zukommt.</p>
<p>Die Familien, die jetzt für knapp zwei Wochen in Friedland bleiben, leben gerade zu 5-6 Menschen pro Zimmer. In den Städten indenen sie danach kommen werden, bekommen sie, so wurde uns das berichtet, Wohnungen und Möbel. Die Menschen, die jetzt hierher gekommen sind, sind unglaublich froh endlich in Sicherheit zu sein, weg aus der Wüste, aus den Zelten, und freuen sich endlich wieder nach teils vielen Jahren ein normales Leben anfangen zu können.</p>
<p>Wir werden die Familien in regelmäßigen Abständen wieder treffen, die Tochter, mit der ich mich schon in Shousha angefreundet hatte, hat großes Interesse daran auch in die Grüne Jugend zu schnuppern um dort eventuell aktiv zu werden.</p>
<p>Die eine Familie wird nach München, die andere nach Nürnberg kommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sina-doughan.de/?feed=rss2&#038;p=62</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Donnerstag, 07.06.2012: Djerba</title>
		<link>http://www.sina-doughan.de/?p=69</link>
		<comments>http://www.sina-doughan.de/?p=69#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 11:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Resettlement]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sina-doughan.de/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[Um 06:30 Uhr nahmen wir ein Flugzeug nach Djerba, wo wir, zusammen mit zwei MitarbeiterInnen der deutschen Botschaft, um 8 Uhr Morgens ankamen. Durch einen Service des Hotels wurden wir mit einem Mini-Bus auf die Insel Djerba gebracht, eine Fahrt &#8230; <a href="http://www.sina-doughan.de/?p=69">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um 06:30 Uhr nahmen wir ein Flugzeug nach Djerba, wo wir, zusammen mit zwei MitarbeiterInnen der deutschen Botschaft, um 8 Uhr Morgens ankamen. Durch einen Service des Hotels wurden wir mit einem Mini-Bus auf die Insel Djerba gebracht, eine Fahrt von ungefähr 45 Minuten. Am Hotel angekommen, trafen wir auch alle anderen aus unserer Delegation, die bereits am Mittwoch Morgen den Landweg nach Djerba gefahren sind.</p>
<p>Sofort ging es weiter zum Flüchtlings-Camp Shousha, was ca. 1 Stunde vom Hotel entfernt lag und Mitten in der Wüste an der Hauptstraße zwischen Tunesien und Libyen aufgebaut wurde.<span id="more-69"></span></p>
<h2>Besuch im Flüchtlingscamp Shousha</h2>
<p>UNHCR leistet wichtige Arbeit für Flüchtlinge Im Flüchtlingscamp Shousha leben derzeit knapp 3.000 Menschen, davon sind fast ein Drittel aus Somalia, dicht gefolgt vom Sudan, Eritrea, Irak und Äthiopien. 19 Prozent der Flüchtlinge sind weiblich, und es sind rund 16 Prozent der Menschen hier unter 18 Jahre. UNHCR und einige kleinere Partnerorganisationen organisieren das Camp und versuchen für die Flüchtlinge längerfristige Lösungen zu finden. Resettlement ist neben freiwilliger Rückkehr, Asyl und Integration, eine von drei dauerhaften Lösungen, um Flüchtlinge zu unterstützen, sich ein neues Leben in Frieden und Würde aufzubauen. Der Begriff bezeichnet die dauerhafte Neuansiedlung besonders verletzlicher Flüchtlinge in einem zur Aufnahme bereiten Drittstaat, der ihnen vollen Flüchtlingsschutz gewährt und ihnen die Möglichkeit bietet, sich im Land zu integrieren.</p>
<p>Für ein Resettlement vereinbart UNHCR – oft auch unter Mithilfe anderer humanitärer Organisationen – mit dem möglichen Neuansiedlungsland den konkreten Ablauf des Verfahrens. UNHCR kann dabei vielfache Unterstützung anbieten: etwa bei der Identifikation von Flüchtlingen mit Resettlement-Bedarf, bei der Erledigung der notwendigen Reiseformalitäten, bei der Durchführung von medizinischen Untersuchungen oder bei der Aufnahme vor Ort. Die Entscheidung darüber, ob ein bestimmter Flüchtling im Rahmen von Resettlement tatsächlich aufgenommen wird, verbleibt aber grundsätzlich bei dem potentiellen Aufnahmestaat.</p>
<p>Bislang bieten nur einige Staaten Resettlement-Programme in Zusammenarbeit mit UNHCR an, durch die jedes Jahr eine festgelegte Anzahl von Flüchtlingen aufgenommen wird. Die jährlich angebotenen Kontingente liegen jedoch lediglich bei insgesamt rund 80.000 Plätzen, der weltweite Bedarf ist jedoch weitaus größer. In den nächsten fünf Jahren werden rund 800.000 Menschen Resettlement benötigen.</p>
<p>Die meisten Flüchtlinge (rund 80 Prozent) werden momentan von den USA, Kanada und Australien aufgenommen. In Europa bieten die nordischen Länder die meisten Resettlement-Plätze, aber auch viele andere Länder haben bereits kleinere Programme gestartet.</p>
<p>Die Innenministerkonferenz in Deutschland hat jetzt endlich im letzten Jahr die Teilnahme am Resettlementprogramm des UNHCR zugesagt. In diesem Rahmen sollen in den nächsten drei Jahren insgesamt 900 schutzsuchende Flüchtlinge &#8211; 300 pro Jahr – aufgenommen werden. Der UNHCR hat Deutschland aus dem Flüchtlingscamp Shousha 288 Menschen zur Aufnahme empfohlen, 202 Menschen wurden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ausgesucht und genehmigt.</p>
<p>Gerade die sichere Zusage von festen Kontingenten der Staaten mit einem Resettlement-Programm erleichtert die Arbeit von UNHCR ungemein. Allerdings ist die Anzahl von 300 Menschen im Jahr im Vergleich zum jährlichen Bedarf viel zu gering. Die USA nimmt in diesem Jahr noch 2.377 Menschen auss Shousha auf, Norwegen 572 und Schweden 221.</p>
<h2>Rundfahrt durchs Camp</h2>
<p>Das Camp besteht aus drei Teilen, jeweils zwischen 7 und 9 Hektar groß. Wir besuchten den Bereich für Kinder- und Jugendliche. Dort wurden Kinder in verschiedenen Altersstufen von 9 Uhr Morgens bis 16 Uhr Nachmittags betreut. Für die kleineren Kinder gibt es so etwas wie eine Kindertagesstätte und einen Kindergarten, wo mit ihnen gesungen und gebastelt wird. Außerdem durften wir eine Schulklasse beim Englisch-Unterricht besuchen.</p>
<p>Die älteren Schüler machen zusammen Musik und Theater, einige Jugendliche zeigten uns ein Theaterstück. Die Stücke und die Lieder werden gerade für den Weltflüchtlingstag am 20. Juni geprobt. Außerdem werden am Nachmittag sozialpädagogische Gruppenspiele gespielt, um Teamdynamik herzustellen. Ein Kanister Wasser wurde an vielen Schnüren befestigt und die Kinder sollten, ohne den Kanister zu berühren, nur durch das Ziehen der Schnüre, das Wasser in eine Wanne gießen.</p>
<h2>Treffen mit Familien die im Resettlement-Programm nach Deutschland dabei sind</h2>
<p>Zum Abschluss der Fahrt durch das Camp besuchten wir zwei Familien, die eine Zusage im Resettlement-Programm nach Deutschland bekommen haben. Wir wurden eingeladen, das Zelt einer alleinerziehenden Mutter zu besuche, die vier Kinder hat. Die Familie ist vor einigen Jahren mit ihrem Mann und den Kindern von Darfur, über den Chad, nach Libyen geflohen. In Libyen selbst besuchten die Kinder Schulen und das College, an dem die ältesteste Tochter (20) ihren Abschluss machen konnte.</p>
<p>Die Situation für schwarz-afrikanische Flüchtlinge in Libyen ist sehr prekär, und die Arbeitssituation sehr schlecht. Der Vater der Familie hat deshalb vor einiger Zeit einen Job außerhalb der Stadt annehmen müssen und hat dann auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet und gewohnt. Eines Tages hat er sich nicht mehr zurückgemeldet und ist seitdem verschwunden. Die Familie hat nichts mehr von ihm gehört.</p>
<p>Nachdem die Revolution 2011 angefangen hatte, musste die Familie fliehen und ist über die libysche Grenze nach Tunesien gekommen, um dort im Flüchtlingslager aufgenommen zu werden. Anfang September soll die Familie nach Deutschland kommen, allerdings ist noch völlig unklar. in welche Stadt sie umgesiedelt wird.</p>
<table border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#d8feb1">
<h2>Treffen mit Mitarbeiter BAMF</h2>
<p>Bevor wir wieder nach Djerba ins Hotel fuhren, bekamen wir noch einmal die Gelegenheit, uns mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu unterhalten. Die beiden Mitarbeiter sind vor fünf Wochen nach Shousha gekommen, und haben sich dort auf Empfehlung der UNHCR mit 288 Menschen getroffen, um herauszufinden, „ob sie nach Deutschland passen“. Da Deutschland sich jetzt entschieden hat, jährlich 300 Menschen aufzunehmen, ist der Druck sehr groß, eine „Auswahl“ zu treffen. Die Mitarbeiter haben sich dann für 202 Menschen entschieden, die nach Deutschland umgesiedelt werden sollen. Auf die Nachfrage, welche Kriterien dabei wichtig waren und wie man so etwas denn herausfinden kann, wurde meines Erachtens nicht ausreichend eingegangen.</p>
<p>Außerdem erfuhren wir, dass die Aufenthaltsdauer vorerst nur für 3 Jahre gilt und danach nochmal geschaut werden muss, „ob sie nicht wieder ins Ursprungsland gehen können“. Ende Juni soll es zu einem 2-wöchigen Kurs kommen, an dem die Flüchtlinge im Hotel „Odyssee“ (das selbe Touri-Hotel bei dem wir übernachten) lernen sollen, wie Europa tickt und andere seltsame Erklärungen. Danach sollen die Flüchtlinge erkennungsdienstlich erfasst werden, um zu vermeiden, TerroristInnen nach Deutschland umzusiedeln. Ob die Daten nach dem Abgleich mit den Datensätzen in Deutschland wieder gelöscht werden, wurde nicht beantwortet. Warum die Flüchtlinge den Ländern, nach dem Königssteiner-Schlüssel zugeteilt werden sollen, wenn doch gar nicht das Asylrecht gilt, ist auch unklar gebieben. Die Verteilung soll &#8220;möglichst&#8221; unter Wahrung der Einheit der Familie &#8220;sowie sonstiger integrationsförderlicher Bedingungen&#8221;, erfolgen. Ein Rechtsanspruch besteht darauf aber offenbar nicht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach dem Treffen mit den beiden Mitarbeitern des BAMF fuhren wir wieder durch die Wüste zurück zum Hotel. Am nächsten Morgen ging es schon sehr früh zum Flughafen und von dort aus zurück nach Berlin.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sina-doughan.de/?feed=rss2&#038;p=69</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mittwoch, 06.06.2012: Libyen</title>
		<link>http://www.sina-doughan.de/?p=66</link>
		<comments>http://www.sina-doughan.de/?p=66#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 11:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Lina Mhenni]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sina-doughan.de/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[Zweiter Versuch nach Tunis Am Flughafen angekommen, habe ich am Schalter mein vorgebuchtes Ticket nach Tunis gekauft und war ab da in einer Gruppe mit Barbara und Raphael unterwegs. Kurze Zeit später kamen alle anderen auch zu unserem Schalter – &#8230; <a href="http://www.sina-doughan.de/?p=66">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zweiter Versuch nach Tunis</strong></p>
<p>Am Flughafen angekommen, habe ich am Schalter mein vorgebuchtes Ticket nach Tunis gekauft und war ab da in einer Gruppe mit Barbara und Raphael unterwegs. Kurze Zeit später kamen alle anderen auch zu unserem Schalter – Ihr Flug wurde allerdings gecancelt und noch auf unseren Flug über Benghazi umzubuchen, hat auch nicht funktioniert. Nach sehr vielen Diskussionen mit dem BKA, hatten sich jetzt auch alle anderen entschlossen den Landweg zu nehmen und in Djerba auf uns zu warten. Mit gepanzerten Fahrzeugen, Personenschutz, dem libyschen Protokoll und VertreterInnen der deutschen Botschaft, fuhren sie unter Polizeischutz an die Grenze nach Tunesien.</p>
<p>Als sich unser Flugzeug am Mittwoch Morgen mit rund 1,5 Stunden Verspätung auf den Weg nach Benghazi aufmachte, war es schon ausgeschlossen, dass wir den Anschlussflug von Benghazi nach Tunis bekommen würden.<span id="more-66"></span></p>
<p>In Benghazi mussten wir also so schnell wie möglich am Flughafen nachfragen, wann der nächste Flug nach Tunis geht, um dort noch einen Platz zu bekommen. Leider war der komplette Flughafen nur in arabischer Sprache ausgeschildert. Wir haben deshalb einen, wie sich danach herausstellte, sehr bekannten Milizenführer angesprochen, der uns bis zum Start der Maschine zur Seite stand und uns geholfen hat nach Tunis zu kommen. Die Fluggesellschaft africia hatte nur folgendes Angebot für uns: 4 Tage Benghazi oder einen Flug nach Tripolis für den Nachmittag (den wir für kurze Zeit sogar unabsichtlich besessen hatten). Wir sind, nachdem ein Mitarbeiter einer anderen Fluggesellschaft unser Gespräch mit africia mitbekommen hat, mit einer Maschine für Krankentransporte von Buraq Air geflogen, die Verletzte nach Tunis gebracht hat.</p>
<h2>Ankunft in Tunis</h2>
<p>Gleich nach unserer Ankunft gegen 16 Uhr sind wir sofort von Herrn Freudenhammer, einem Mitarbeiter der deutschen Botschaft, empfangen und abgeholt worden und im Auto über das neue Programm, bzw. was von dem alten Programm übrig geblieben war, informiert wurden:</p>
<table border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#d8feb1">
<h2>Treffen mit Francois Crépeau</h2>
<p>Francois Crépeau ist Berichterstatter für Menschenrechte von Migranten und beschäftigt sich derzeit speziell mit zwei Grenzen und der Lage der Menschenrechte vor Ort, Italien-Tunesien und Griechenland-Türkei. Es gibt immer noch sehr viele Probleme an diesen Grenzen und kaum Informationsfluss zwischen den Ländern, in denen die Probleme vorherrschen. Frontex ist dabei eine der größten Probleme, besonders der fehlende Kommunikationsweg zu dieser Agentur. Leider war das Treffen viel zu kurz und man konnte sich nur knapp und bündig über die wichtigsten Informationen unterhalten, aber es bleibt als Fazit festzuhalten, dass es kaum Austausch zwischen Grenzregionen, Menschenrechtsorganisationen und EU gibt bzw. es dringend notwendig ist, diese auf- und auszubauen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Termin mit Samir Dilou, Minister für Menschenrechte und transitionelle Justiz sowie Regierungssprecher, ist leider ausgefallen, da Herr Dilou auf der Strecke nach Tunis aufgehalten wurde und somit zu diesem Termin nicht rechtzeitig kommen konnte. Auf dem Weg zurück ins Hotel habe ich die Botschaft nochmal gebeten, Lina Mhenni, mit der ich schon vor ein paar Wochen in Deutschland Kontakt aufgenommen hatte und die ich unbedingt treffen wollte, zu erreichen, und zu fragen, ob sie evtl. noch Lust hat, sich mit mir Nachmittags kurz zu treffen. Im Hotel angekommen, erhielt ich die Antwort, dass Lina Ben Mhenni Zeit für mich hatte und gegen 18 Uhr im Hotel sein wird.</p>
<table border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#d8feb1">
<h2>Treffen mit Lina Mhenni, Bloggerin und Aktivistin</h2>
<p>Lina Mhenni ist einer der bekanntesten BloggerInnen in Tunesien und feministische Aktivistin im Netz und auf den Straßen (Lesetipp: <a title="Externer Link zu www.atunisiangirl.blogspot.de/). (Neues Fenster)" href="http://www.atunisiangirl.blogspot.de/%29." target="_blank">www.atunisiangirl.blogspot.de/).</a> Eine Mitarbeiterin der Botschaft hatte mir im Vorfeld erzählt, dass Lina dem derzeitigen Aussenminister Westerwelle schon dreimal kurzfristig abgesagt hat. <img src='http://www.sina-doughan.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lina erzählte mir von der Revolution und wie es jetzt in Tunesien aussieht. Gewaltbereite Salafisten schmeißen Molotov-Cocktails in Bars, in denen junge Menschen sitzen, die ein modernes freies Leben führen. Die Islamisten (Ennahda), die in Tunesien die stärkste Partei im Parlament sind, haben immer noch in Teilen die Kontrolle über Presse und Justiz. So werden beispielsweise gerade kritische JournalistInnen verklagt, eingesperrt und das Filmmaterial sowie die Kameras zerstört.</p>
<p>Lina war eine der AktivistInnen, die junge Menschen dazu aufgerufen hat, nicht wählen zu gehen, woraufhin Tausende junge Menschen die Wahlen verweigerten. Ihre Einstellung dazu ist, dass die Islamisten, egal welche Kleinigkeiten sie in den Gesetzen für mehr Freiheit und Gleichheit ändern wollen, im Ganzen nicht für eine freie und gleiche Gesellschaft kämpfen. Die Konsequenz daraus für Lina und viele tunesische AktivistInnen ist, dass das System nach der Revolution abzulehnen ist und auf einen zweite Revolution gehofft bzw. dafür zu kämpfen ist.</p>
<p>Lina sagt, dass nach der Wahl und dem großen Gewinn der Ennadha-Partei, Tunesien einen Schritt in seiner Entwicklung zurück gegangen ist und sich nicht zu einem modernen Staat entwickeln wird.</p>
<p>Nach dieser sehr interessanten Diskussion haben wir noch etwas länger über einen möglichen Austausch mit der Grünen Jugend unterhalten. Ob es ein Informationsaustausch übers Netz und HP wird, oder ein richtiger Austausch mit Besuch von der Grünen Jugend in Tunis und ein Besuch junger AktivistInnen in Berlin, ist noch offen und wird derzeit geplant.</p>
<p>Da Lina zur Zeit, als ich sie getroffen habe, im Hungerstreik war und selbst auch krank ist, konnte sie sich nicht sehr lange mit mir treffen. Nach einer Stunde haben wir uns verabschiedet, mit dem Versprechen, weiterhin in Kontakt zu bleiben. Lina will mir beim nächsten Mal Organisationen mit jungen Menschen zeigen, die auch Interesse an einem Austausch haben. Nach ungefähr 20 Minuten Ruhezeit, wurden wir vor dem Hotel abgeholt und zum Abendessen gebracht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#d8feb1">
<h2>Abendessen mit Botschafter Kerll und Abgeordneten</h2>
<p>Beim Abendessen auf der Terrasse eines sehr schönen Resturants, wurden wir von dem deutschen Botschafter in Tunesien begrüßt und trafen dort drei Mitglieder der verfassungsgebenden Versammlung Tunesiens: Nadia Châabane, von der Partei Democratic Modernist Pole, Maya Jribi, Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung und Generalsekretärin der Republican Party sowie Mehrezia Labidi-Maiza, Vize-Präsidentin der verfassungsgebenden Versammlung von der Partei Ennahda.</p>
<p>Nadia Châabane erzählte mir, dass sie selbst aus Frankreich kommt, jedoch zwei Pässe besitzt. Ihre Mutter kommt aus einer kommunistischen, feministischen Bewegung und prägte sie sehr. Frau Châabane wurde in Frankreich auf einer tunesischen Liste gewählt, da viele TunesierInnen in Frankreich leben. Mit Frau Châabane habe ich mich mit Abstand am längsten unterhalten können, da die anderen beiden Frauen beim Essen zu weit weg saßen. Ich glaube aber, dass die Sitzordnung für meine Anliegen trotzdem am besten war. Wir haben uns noch ein wenig darüber unterhalten, was Lina mir zuvor erzählt hatte. Frau Châabane bedauerte den Aufruf nicht wählen zu gehen sehr, wenngleich sie die Bedenken von Lina grundsätzlich teilt. Frau Châabane wird mir außerdem Kontakte zu Organisationen vermitteln, die zur Grünen Jugend passen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Um etwa 24 Uhr haben wir uns auf den Weg zurück zum Hotel gemacht, um den Wecker auf 04:30 Uhr Morgens zu stellen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sina-doughan.de/?feed=rss2&#038;p=66</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
